Resterampe
Zu Neuseeland
Nach einem totalen Passwort-Fehlschlag, der den Upload von Artikeln aus dem Urlaub relativ unmöglich machte (Hinweis an mich: øþ… ˝·{½4fd ist kein Passwort, das man sich leicht merken kann), hier wenigstens ein paar Fotos. Der freundliche Herr, der aussieht, als sei er mit Photoshop in die Bilder hineinkopiert worden, ist übrigens mein Freund. Ja, er existiert wirklich. Und ja, er war auch mit.
Meine Top-Ten-Filme des Jahres 2009
Als letzten Beitrag vor Weihnachten möchte ich mich all denen anschließen, die das Internet mit den Top- und Floplisten dieses Jahres zuspammen. Ganz ohne Kommentare und Begründungen, aber zumindest geordnet, hier meine Lieblingsfilme 2009:
Avatar
Die Werbekampagne zu Avatar ist wahrscheinlich nicht an euch vorbei gegangen - außer ihr wart seit einem Jahr nicht mehr im Internet und/oder in der Öffentlichkeit. Also wisst ihr wohl auch, worum es in dem Film geht. Hier ist trotzdem die Kurzfassung: Der mit dem Wolf tanzt auf einem anderen Planeten. Innovativ ist das sicherlich nicht, aber wer von Avatar tiefschürfende Dialoge und komplexe Themen erwartet, sitzt im falschen Film. Wenn man jedoch auf die geilsten Bilder hofft, die das menschliche Auge je im Kino gesehen hat, wird man garantiert nicht enttäuscht.
Morgan Freemans Hierarchie
Auf diesem Foto sieht man sehr schön, dass Morgan Freeman nicht nur die Welt regiert, sondern auch sich selbst. Und ja, mir ist gerade echt langweilig.
Noch nicht in Weihnachtsstimmung?
Da kann wohl nur das A-Team helfen. Ich habe keine Ahnung, wie dieses Bild entstanden ist, aber vom Grad der Surrealität ist es irgendwo zwischen dem hier und diesem angesiedelt. Oder um das Ganze abzukürzen: wtf?
Paranormal Activity
Ganz ehrlich: auf diesen Film habe ich mich diesen Herbst am meisten gefreut. Subjektive Wackelkamera, ein Trailer, der an The Ring und Blair Witch Project erinnerte und euphorische Kritiken von ersten Festivalaufführungen. Doch Paranormal Activity hat mich trotzdem enttäuscht, wenn auch nur ein bisschen.
Verschreiber des Tages
Ich arbeite gerade an einem Roman, der im Mittelalter zur Zeit des Kinderkreuzzugs spielt. Naiverweise dachte ich, mein Gehirn habe das erkannt und würde während des Schreibens alle Informationen, die sich auf das 21. Jahrhundert beziehen, ausblenden. Gestern Abend aber wollte ich die Kleidung einer Frau beschreiben, die unter anderem eine mittelalterliche, Gugel genannte Kopfbedeckung trug. Hier ist das Ergebnis: "Sie trug eine dunkle Google..."
Ich kann verstehen, wenn mein Lektor jetzt Angst bekommt.
Mal was ganz anderes
Ich war heute in Frankfurt am Main, warum erzähle ich euch in den nächsten Tagen. Es hatte etwas mit Star Trek zu tun und einem bestimmten Spiel, aber darum geht es nicht. Vielmehr möchte ich eine Lanze für eine oft gescholtene Stadt brechen, auch wenn ich das Bild nie so recht verstanden habe. Wieso symbolisiert eine kaputte Lanze etwas Gutes, wenn man mit einer nicht zerbrochenen Lanze so viel mehr erreichen könnte, zum Beispiel, die Zombies vor der Haustür abwehren und so? Aber egal, kommen wir zum Punkt. Mit mir saßen heute morgen in der Straßenbahn zwei alte Leute. Alt, im Sinne von: die haben den Mayas beim Kalender geholfen, so sahen die zumindest aus. Die Haltestelle, an der sie aussteigen wollen, wird angesagt, die beiden fangen an, sich aus den Sitzen zu kämpfen, und der Straßenbahnfahrer sagt über Lautsprecher: "An die beiden älteren Herrschaften, bitte warten Sie, bis ich hinter komme. Ich helfe Ihnen beim Aussteigen". Und das tat er dann auch, sehr freundlich und ohne Hektik. Habe ich noch nie erlebt, also Kudos an den Fahrer der Linie 11, die um 10:35 am Börner Platz war. Lesen wird er das wahrscheinlich nicht, aber cool war die Aktion trotzdem.
Seit Montag im Netz...
... leider heute erst hier, weil ich das vorher nicht gesehen habe (*schock*). Die Muppets spielen "Bohemian Rhapsody". Sehenswert schon allein wegen Miss Piggys Solo:
Edward Woodward ist tot
Laut BBC News ist der britische Schauspieler im Alter von 79 Jahren gestorben. Ihr kennt ihn wahrscheinlich noch aus der coolen 80er-Vigilantenserie The Equalizer, in der er als Ex-Agent Robert McCall Menschen half, denen sonst niemand helfen konnte oder wollte. Weniger bekannt ist in Deutschland leider die Agentenserie Callan, mit der er in England in den 60er Jahren zum Star wurde. Unvergessen bleibt seine großartige Leistung in The Wicker Man... nein, nicht das Remake, das ich schon total verdrängt habe, sondern das sehr geile britische Original. Mein Lieblingsfilm mit ihm ist allerdings Breaker Morant (dt. Der Fall des Lieutenant Morant). Darin spielt er einen britisch-australischen Soldaten im Burenkrieg, der zusammen mit Bryan Brown - kein australischer Film wäre vollständig ohne ihn - des Mordes an Kriegsgefangenen angeklagt wird. Regie führte Bruce Beresford. Wenn ihr nichts von Woodward kennt, den Film kann ich euch wirklich empfehlen.
Ein paar Impressionen aus der Karriere von Edward Woodward findet ihr jenseits der Startseite.

