Resterampe

Öffentliche Ankündigung

Mit diesem Beitrag fällt die Seite offiziell auf ihr übliches Niveau zurück. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.

Mal was Anspruchsvolles

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ab und zu verspüre ich diesen masochistischen Drang, mir einen deutschen Film anzusehen. Nein, nicht so humoristische Feuerwerke wie Die Zeiten ändern dich, sondern richtig brutales deutsches Kino, in Schwarzweiß und so, mit vielen Dialogen, verkniffen aussehenden Menschen und minutenlangen Einstellungen leerer Räume. Ohne Musik, versteht sich. Das weiße Band erfüllt all die Kischees, die man von einem ernsthaften deutschen Film erwarten darf, inklusive einer Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film, aber... und das schockt ein wenig... er ist gut. Trailer und Kritik gibt's jenseits der Startseite.

Benimmregeln am Drehort

Sets großer Hollywoodproduktionen sind Orte, an denen Menschen tagtäglich mit Hunderttausenden, manchmal Millionen Dollar jonglieren müssen. Komplizierte logistische Entscheidungen müssen getroffen werden, es herrscht eine Atmosphäre höchster Anspannung und Konzentration. Wie wichtig ein würdevolles und sicheres Auftreten dabei sein kann, beweisen Nathan Fillion und Gina Torres auf einem am Set von Serenity aufgenommenen Foto.

Leonard Nimoy geht in Rente

Die Tageszeitung Toronto Sun berichtet in diesem Artikel, dass Leonard Nimoy weder im nächsten Star-Trek-Film zu sehen sein wird, noch seine Rolle als William Bell in Fringe weiterspielen wird. Nachdem es schon vor ein paar Monaten hieß, er wolle nach 2010 keine Cons mehr machen, heißt das wohl, dass er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen will. Schade.

Was für Gamer und Ronald-Emmerich-Fans

Letzteres sollte ich vielleicht spezifizieren, denn ich meine nicht Menschen, die schlechte Filme mögen, sondern solche, die es geil finden, wenn bei wenig Handlung viel kaputt geht. Vom Regisseur des Kurzfilms, der sich hinter der Startseite verbirgt, könnte Emmerich auch etwas lernen: auf zwei Minuten macht so was echt Spaß, auf zweieinhalb Stunden ist das, wie Wandfarbe beim Trocknen zuzusehen - beiger Wandfarbe.

100% medizinisch korrekt!

Einen Trailer, der mit einer solchen Botschaft für seinen Film wirbt, muss man sich einfach ansehen. Das ist so wie bei Filmen, auf deren Plakaten in großer roter Schrift steht: "Nicht für Schwangere! Nicht für Herzkranke! Nicht für Magenkranke und/oder Geisteskranke! Nicht für Frauen! Nicht für Jugendliche unter 21!" <-- 18 kann ja jeder. Gut sind sie zwar selten, aber der Unterhaltungswert ist meistens hoch. Ob The Human Centipede so extrem unterhaltsam ist wie sein Trailer, muss man abwarten, aber ich kann jetzt schon mit 100% geschmacklicher Korrektheit sagen, dass die Prämisse das mit Abstand krankeste ist, was ich seit langer Zeit gehört habe. Davon überzeugen könnt ihr euch jenseits der Startseite, aber Achtung! Der Trailer ist nichts für siamesische Zwillinge! Tausendfüßler und/oder geistig gesunde Menschen mit normalen Moralempfinden!

Das ist ja niedlich

Nein, keine Sorge, hinter diesem Link verstecken sich weder kleine Katzen noch ein Emu, sondern der Glückwunsch der Simpsons zur 200. Folge von South Park.

The Lovely Bones oder...

... wie ein Fehler fast einen ganzen Film ruinieren kann. Und ja, ich weiß, dass die Kritik etwas spät kommt, aber ich hatte ganz vergessen, dass ich die in einem Ort namens Greymouth (klingt das nicht wie aus einer Geschichte von H.P. Lovecraft? War auch so) geschrieben hatte. War auf einem englischen Rechner, deshalb die fehlenden Umlaute.

The Lovely Bones in Neuseeland zu sehen, hat schon irgendwie Stil, deshalb wollten wir das auch in jedem Fall machen. Ist uns gelungen, gelohnt hat sich das auch, aber vollstaendig ueberzeugen konnte der Film mich nicht. Der Grund dafuer hat einen Namen, sogar einen ziemlich bekannten: Mark Wahlberg.

Four Lions

Die Jihad-Komödie des britischen Komikers Chris Morris bekommt gerade auf Festivals super Kritiken. Nach dem Trailer, der euch wie immer jenseits der Startseite erwartet, versteht man auch, warum.

Sowas dreht man heute nicht mehr

Ob das gut oder schlecht ist, müsst ihr selbst entscheiden. Das könnt ihr jenseits der Startseite, wo ihr den Trailer zu einem französischen Billighorrorfilm aus den Siebzigern namens Les Raisins de la Mort findet, was übrigens nicht, wie ich dachte, Rosinen des Todes heißt, sondern Trauben des Todes. Nicht, dass der Film dadurch besser oder weniger absurd würde. Aber überzeugt euch selbst.