Resterampe

Four Lions: Lachen über den Jihad

In Berlin hat das Fantasy Filmfest begonnen, und der erste Film, den ich auf dem Festival gesehen habe, war gleichzeitig der, in den ich die größten Erwartungen gesteckt hatte: Four Lions, die Jihad-Komödie des britischen Komikers Chris Morris. Ob sie halten kann, was der spoilerlastige Trailer verspricht, erfahrt ihr jenseits der Startseite.

Obama-Actionfigur

Ignoriert den Text, die Bilder auf dieser Seite des japanischen Herstellers sprechen für sich. Scrollt ein wenig nach unten, dann werdet ihr sehen, was ich meine.

Zwei Minuten wildes Gesplattere

Der Trailer für Machete ist zwar nicht ganz so krass wie Piranha 3d, verfügt aber trotzdem über einen sehr ordentlichen Gewaltanteil. Vor allem die Hommage an Stirb langsam dürfte dem Fan gediegener Splatterfilme ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Ja, das sind Steven Seagal und Robert de Niro. Nein, ich weiß nicht, wie Robert Rodriguez Seagal dazu gebracht hat, einen Bösen zu spielen und de Niro dazu, überhaupt in diesem Film dabei zu sein. Vielleicht hat er ihnen gezeigt, wozu man menschliche Eingeweide verwenden kann...

Neun Minuten wildes Gesplattere

So kann man den Anfang von Piranha 3d zusammenfassen. Keine Ahnung, wie lange das Video online sein wird, die Weinstein Company läuft gerade Amok im Netz und lässt alles löschen. Also, holt euch eure Ladung Gore, so lange es noch geht.

Inception

Das wird eine kurze Kritik.
Inception ist schlicht und einfach geil. Von der brillanten Eröffnungssequenz, in der Regisseur Christopher Nolan dem Zuschauer innerhalb von fünf Minuten erklärt, wie das Stehlen von Informationen aus Träumen funktioniert, bis zum konsequenten, wenn auch vorhersehbaren Ende, zieht einen der Film völlig in seinen Bann. Aber bevor ich mich in wilde Lubhudeleien versteige, erst mal der Trailer für all die, die vor kurzem aus Nordkorea entkommen sind (herzlichen Glückwunsch übrigens) und keine Ahnung haben, worum es hier geht.

Apropos Zombies

Auf Ain't It Cool News könnt ihr euch das Plakat zu The Walking Dead ansehen, einer neuen Horrorserie, die Frank Darabont (The Mist) für den US-Kabelsender AMC produziert. Die Comicserie, auf der die Verfilmung basiert, kann ich den Freunden untoter Gourmets uneingeschränkt empfehlen, und alles, was man bisher von der Serie sieht, weist daraufhin, dass AMC die Sache ernst nimmt. Für mich ist The Walking Dead der einzige Grund, sich auf ein Ende des Sommers zu freuen.

Also dafür hat MGM Geld...

... aber nicht für Bond.
Ich möchte mich ja nicht in die Geschäftspolitik eines großen Studios einmischen, aber klingt es für euch nach einer guten Idee, eine digitale Endzeitserie namens 10,000 Days zu finanzieren, während Bond und der Hobbit in einer Schublade vergammeln? Endzeitszenarien finde ich eigentlich geil, aber das hier klingt so öde, dass ich in der zweiten Folge wahrscheinlich abschalten werde, außer es tauchen
a) Aliens
b) Zombies
c) Alien-Zombies
auf.
Jenseits der Statseite könnt ihr euch eine eigene Meinung bilden.

The Last Airbender

Wie soll ich anfangen?
Nein, das ist nicht die Frage, die ich mir gerade stelle, sondern, die, die sich M. Night Shyamalan hätte stellen sollen, bevor er diesen - wie sage ich das am freundlichsten? Ah, ich weiß - unerträglichen Müll auf die Leinwand gebracht hat. The Last Airbender ist zwar nur dreiundneunzig Minuten lang, aber die durchzuhalten ist so, als würde man dreiundneunzig Minuten lang mit einem Stein im Schuh joggen, nur weil man zu faul ist, ihn auszuziehen. Und das ist auch der einzige Grund, weshalb ich den Saal nicht vor Ende des Films verlassen habe: ich war zu faul aufzustehen.
Mehr nach dem Trailer.

Das A-Team

Ein paar von euch, die wie ich schon Logan's Run-untaugliches Alter erreicht haben, erinnern sich vielleicht noch an die 80er-Jahre-Fernsehserie, in der eine Gruppe fälschlich beschuldigter Ex-Soldaten Leuten mit Problemen half und gleichzeitig versuchte, den eigenen Namen reinzuwaschen. Das Remake kann man mit vier Worten zusammenfassen: laut, schnell, laut und laut. Aber es geht natürlich auch länger.

Titanic 2

Es klingt zwar wie ein Witz, aber die nette kleine Produktionsfirma Asylum, die uns bereits Kracher wie 2012 Supernova, Mega Shark vs Giant Octopus und natürlich Snakes on a Train gebracht hat, übertrumpft sich dieses Mal selbst mit Titanic 2.