Paranormal Activity
Ganz ehrlich: auf diesen Film habe ich mich diesen Herbst am meisten gefreut. Subjektive Wackelkamera, ein Trailer, der an The Ring und Blair Witch Project erinnerte und euphorische Kritiken von ersten Festivalaufführungen. Doch Paranormal Activity hat mich trotzdem enttäuscht, wenn auch nur ein bisschen.
Verschreiber des Tages
Ich arbeite gerade an einem Roman, der im Mittelalter zur Zeit des Kinderkreuzzugs spielt. Naiverweise dachte ich, mein Gehirn habe das erkannt und würde während des Schreibens alle Informationen, die sich auf das 21. Jahrhundert beziehen, ausblenden. Gestern Abend aber wollte ich die Kleidung einer Frau beschreiben, die unter anderem eine mittelalterliche, Gugel genannte Kopfbedeckung trug. Hier ist das Ergebnis: "Sie trug eine dunkle Google..."
Ich kann verstehen, wenn mein Lektor jetzt Angst bekommt.
Geht euch Twilight auch so auf den Geist?
Wenn ja, dann werdet ihr dieses Video genießen. Da verarscht jemand Twilight-Fans live auf der Bühne - vor Twilight-Fans. Das Ergebnis ist unerwartet.
Mal was ganz anderes
Ich war heute in Frankfurt am Main, warum erzähle ich euch in den nächsten Tagen. Es hatte etwas mit Star Trek zu tun und einem bestimmten Spiel, aber darum geht es nicht. Vielmehr möchte ich eine Lanze für eine oft gescholtene Stadt brechen, auch wenn ich das Bild nie so recht verstanden habe. Wieso symbolisiert eine kaputte Lanze etwas Gutes, wenn man mit einer nicht zerbrochenen Lanze so viel mehr erreichen könnte, zum Beispiel, die Zombies vor der Haustür abwehren und so? Aber egal, kommen wir zum Punkt. Mit mir saßen heute morgen in der Straßenbahn zwei alte Leute. Alt, im Sinne von: die haben den Mayas beim Kalender geholfen, so sahen die zumindest aus. Die Haltestelle, an der sie aussteigen wollen, wird angesagt, die beiden fangen an, sich aus den Sitzen zu kämpfen, und der Straßenbahnfahrer sagt über Lautsprecher: "An die beiden älteren Herrschaften, bitte warten Sie, bis ich hinter komme. Ich helfe Ihnen beim Aussteigen". Und das tat er dann auch, sehr freundlich und ohne Hektik. Habe ich noch nie erlebt, also Kudos an den Fahrer der Linie 11, die um 10:35 am Börner Platz war. Lesen wird er das wahrscheinlich nicht, aber cool war die Aktion trotzdem.
Seit Montag im Netz...
... leider heute erst hier, weil ich das vorher nicht gesehen habe (*schock*). Die Muppets spielen "Bohemian Rhapsody". Sehenswert schon allein wegen Miss Piggys Solo:
Edward Woodward ist tot
Laut BBC News ist der britische Schauspieler im Alter von 79 Jahren gestorben. Ihr kennt ihn wahrscheinlich noch aus der coolen 80er-Vigilantenserie The Equalizer, in der er als Ex-Agent Robert McCall Menschen half, denen sonst niemand helfen konnte oder wollte. Weniger bekannt ist in Deutschland leider die Agentenserie Callan, mit der er in England in den 60er Jahren zum Star wurde. Unvergessen bleibt seine großartige Leistung in The Wicker Man... nein, nicht das Remake, das ich schon total verdrängt habe, sondern das sehr geile britische Original. Mein Lieblingsfilm mit ihm ist allerdings Breaker Morant (dt. Der Fall des Lieutenant Morant). Darin spielt er einen britisch-australischen Soldaten im Burenkrieg, der zusammen mit Bryan Brown - kein australischer Film wäre vollständig ohne ihn - des Mordes an Kriegsgefangenen angeklagt wird. Regie führte Bruce Beresford. Wenn ihr nichts von Woodward kennt, den Film kann ich euch wirklich empfehlen.
Ein paar Impressionen aus der Karriere von Edward Woodward findet ihr jenseits der Startseite.
Blutorks 1: Der Krieger
Für den Fall, dass euch Fantasy interessiert - was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist - und ihr noch ein wenig Platz auf dem Nachttisch haben solltet, geht doch mal bei Amazon vorbei und seht euch Die Blutorks 1: Der Krieger vom meinem geschätzten Kollegen Bernd Frenz an. Amazon bietet sogar eine Leseprobe auf der Seite an (gab es bei mir nicht, grummelt sie leise), sodass ihr nicht den Blutork im Sack kaufen müsst. Nicht, dass ihr überhaupt etwas kaufen müsst... ist ja ein freies Land, wenn nicht gerade Rammstein indiziert wird, aber ihr wisst schon, was ich sagen möchte. Lest einfach mal rein, es lohnt sich bestimmt.
Christopher Walken liest aus Lady Gagas Werk
Wenn es das Internet nicht gäbe, würde ich ernsthaft darüber nachdenken, für Sendungen wie Friday Night with Jonathan Ross nach Großbritannien zu ziehen. Auf YouTube gibt es eine ganze Reihe von Szenen aus dieser Talkshow, die immer gern bereit ist, weiterzugehen als andere Shows. So spielte Hugh Laurie auf einem fünfzig Zentimeter großen Klavier, Dustin Hoffman wirkte überfordert, als Ross ihn nach seiner Flugnummer fragte, usw. Zu Halloween dieses Jahr trat der unvergleichlich coole Christopher Walken dort auf und las Lady Gagas Song "Pokerface" vor. Das Ergebnis seht ihr nach der Startseite.
Ewoks tyrannisieren TV-Studio
Die Moderatoren der amerikanischen Today-Show finden in diesem Video heraus, warum man Ewoks niemals Alkohol geben sollte.
Nero und die Klingonen
Die Rede ist natürlich nicht von dem dicken römischen Kaiser, sondern vom dem schlechtgelaunten Romulaner aus dem letzten Star-Trek-Film. Würde sonst ja auch wenig Sinn ergeben. In jedem Fall könnt ihr euch eine Bonus-Szene mit ihm in klingonischer Gefangenschaft bei Ain't It Cool News ansehen. Warum die Klingonen den Typen aus 300 die Helme geklaut haben, weiß ich zwar auch nicht, aber wenigstens bleibt so ihr wahres Aussehen bis zum nächsten Film ein Geheimnis.

