EM-Begleitprogramm Teil 2
Das Ursprungsland des heutigen Beitrags ist zwar schon ausgeschieden, aber das soll uns nicht davon abhalten, einen Blick nach Griechenland zu werfen. Um genau zu sein geht es um einen griechischen Zombiefilm, den angeblich ersten Zombiefilm, der je in Griechenland gedreht wurde, und wenn dabei so etwas herauskommt, muss man sagen, dass es Schlimmeres gibt als einen griechischen Zombiefilm.
Zum Beispiel zwei griechische Zombiefilme.
Okay, das war jetzt ein wenig unfair, denn so schlecht ist To Kako (internationaler Verleihtitel Evil) nun wieder auch nicht. Kurz zum Inhalt: Ein paar Bauarbeiter stoßen in Athen bei der Arbeit auf eine Höhle. Natürlich gehen sie rein, natürlich werden sie von bösen Geistern besessen, natürlich verwandeln sie sich kurz darauf in Zombies und ebenso natürlich stecken sie im Verlauf der Nacht halb Athen an. Eine
zusammengewürfelte Gruppe von Nicht-Zombies, darunter die 14-jährige Tochter eines der Arbeiter und ein Taxifahrer mit Fußfetisch (nein, das habe ich nicht gerade erfunden) versuchen, den Untoten zu entkommen und aus Athen zu fliehen. Alles läuft so ab, wie man es erwartet, wobei es die Puristen unter den Zombiefans ein wenig stören wird, dass die Zombies schneller laufen als Romero-Zombies, wenn auch nicht so schnell wie Lebende.
Regisseur Yorgos Noussias beschreibt sein Erstlingswerk als Horrorkomödie, was okay wäre, gäbe es da nicht zwei kleine Probleme:
a) der Film ist nicht lustig
b) der Film ist nicht spannend
Dass er schlecht gespielt und geschrieben ist und von einem Soundtrack begleitet wird, der klingt, als habe jemand fünfzig Crack-rauchende Katzen in einem Konzertgraben losgelassen, kommt noch hinzu.
Trotzdem ist der Film gar nicht so schlecht. Das Make-up ist wirklich gut, es gibt ein paar Kopfschüsse (für die Nichteingeweihten: ein Zombiefilm ohne Kopfschüsse ist wie ein Fußballspiel ohne Tore), und er dauert auch nicht so lange, dass man anfängt, die Knubbel an der Raufasertapete zu zählen.
Manchmal muss man eben auch mit den kleinen Dingen des Lebens zufrieden sein.
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Du meine Güte ...
... wenn ich das so lese, dann sagt mir das Kontrastprogramm nicht wirklich zu, vor allem die "Crack-rauchenden Katzen" ... also wenn ich mir die Musik gerade so in meinem Kopf vorstelle ... ich glaube, ich bleibe lieber bei meinem selbstgewählten Kontrastprogramm: Arbeiten im Garten bis zum Umfallen, ein gutes Buch und mal zwischendurch eine nette DVD.
Übrigens zum Thema "Italien", die ja, wie ich heute früh gehört habe, auch ausgeschieden sind (ist ja egal) müsste es doch ein paar gute Filme geben. Aber bitte keine Horror- oder Zombie-Filme. Die mag ich nicht. ;-)
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Lesen gefährdet die Dummheit
Re: Du meine Güte ...
Gartenarbeit ist nicht so mein Ding, vor allem der Zusatz "bis zum Umfallen" stört ein wenig, da schon lieber einen griechischen Zombiefilm. Man muss sich ja weiterbilden.
Schade übrigens, dass Pakistan nicht in der EU ist. Da wurde nämlich letztens ein Horrorfilm gedreht, der gar nicht mal so schlecht sein soll. Okay, zwar nichts für dich, aber für mich umso mehr.
Horrorfilme
Gut, dass Geschmäcker verschieden sind.
Ich habe übrigens am Montag noch ein Kontrastprogramm für mich gefunden: Moonlight
Du magst doch auch Vampirserien und von daher wünsche ich mir jetzt einfach mal ganz frech einen Artikel von dir zu dieser Serie.
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Lesen gefährdet die Dummheit
Moonlight
Sollte dir die Serie gefallen, wünschst du dir ganz sicher keinen Artiel von mir auf dieser Seite.
Oh doch ...
... denn nichts ist besser, als eine gute Diskussion, wenn beide Seiten vernünftig ihre Meinung vertreten.
Wie gestern schon gesagt, her mit dem Artikel, ich freu mich schon darauf.
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Lesen gefährdet die Dummheit